Das Sinnbild 'Allgeistfunke'


Allgeist, heiliger Geist und menschlicher Geist
Die Bedeutung des Sinnbildes 'Allgeistfunke', die ich während der Selbstbesinnung beobachten durfte, ist eine Darstellung der zusammengesetzten Beziehung zwischen:
- einerseits dem göttlichen Allgeist in ungeformtem Urzustand: dem unendlichen Meer geistlichen Lichts und geistlicher Wärme, das sich bis in die ewige Unendlichkeit erstreckt; in der Abbildung anbei ist das sozusagen der leere Raum um das Sinnbild herum (1),
- und andererseits dem menschlichen Geist, der eine kugelförmige Verdichtung desselben Lichts und der gleichen Wärme ist, der Allgeistfunke, vom Allgeist aus und im Allgeist - ein Selbstbild Gottes, das durch Gottes Gedanken und Liebe gebildet wird (2) - der im Raum der Tropfenform gegenwärtig ist und der hier als Mensch auf der Erde scheinbar sich selbst überlassen ist,
- während der Innenraum des Sinnbildes gleichsam den Raum der Schöpfung dieses materiellen Universums darstellt - einen Raum, der im Allgeist gegenwärtig ist - mit darin diese Erde, der Schule, in der sich der menschliche Geist als Schüler in einer physischen Lebensform, dem Körper, aufhält, (3)
- und Gottes heiliger Geist(4), der unbemerkt den menschlichen Geist unterstützt und ihn auf einer Entwicklungsreise vom ungestalteten zum gebildeten Geisteszustand unterstützt und leitet: der Zustand, der dem des Allgeistes und des Heiligen Geistes entspricht, und durch den schließlich die Wiedervereinigung mit ihm stattfinden kann.
Dann ist der Geisteszustand da, den Jesus in seiner Ansprache an seine Jünger während des Letzten Abendmahls beschreibt (Johannes 13-17):

Jesus antwortete: "Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist? Ich spreche nicht in meinem Namen, wenn ich zu dir spreche, sondern der Vater, der in mir bleibt, tut sein Werk durch mich. Glaubt mir: Ich bin im Vater und der Vater ist in mir." (Johannes 14:10-11)
[...] "Dann wirst du verstehen, dass ich in meinem Vater bin, dass du in mir bist und dass ich in dir bin." (Johannes 14:20)
"Wenn jemand mich liebt, wird er sich an das halten, was ich sage; mein Vater wird ihn lieben, und mein Vater und ich werden zu ihm kommen und mit ihm leben." (Johannes 14:23)
"Lassen sie alle eins sein, Vater, so wie du in mir bist und ich in dir, lassen sie auch in uns sein ... Ich habe sie an der Größe teilhaben lassen, die du mir gegeben hast, damit sie eins sind wie wir: Ich in ihnen und du in mir, dann werden sie vollkommen eins sein und die Welt wird verstehen, dass du mich geschickt hast und dass du sie so geliebt hast, wie du mich geliebt hast." (Johannes 17:21-22)




Fürchte dich nicht, denn ich bin bei dir, hab keine Angst, denn ich bin dein Gott.
Ich mache dich stark und helfe dir und unterstütze dich mit der heilsamen Kraft
meiner rechten Hand. (Jesaja 41:10)


Der Zustand der geistlichen Vereinigung der Menschheit mit Gottes heiligem Geist, wie er von Jesus beim Letzten Abendmahl beschrieben wurde, entspricht dem 'mystischen Leib Christi' des Apostels Paulus (Römer 12:4, 5,1 Kor. 12:20-27, Eph. 4:10-13, 5:29-32, Kol. 1:23-24) und den Eigenschaften der vereinten Menschheit wie der Theologe und Paläontologe Pierre Teilhard de Chardin beschreibt als Omega-Punkt.

Umänderung und Wiedervereinigung
Die Umänderung findet aus freier Wahl und aus eigener Kraft im und durch den menschlichen Geist statt, die Tropfenform im Herzen des Sinnbildes, unbemerkt unterstützt und ermutigt von Gottes heiligem Geist unter ihm in Form von Gottes Hand.
Im Schöpfungsraum können sich Gottes heiliger Geist und der menschliche Geist als geistliche Selbständigkeiten begegnen.


Die Regel der Übereinstimmung
Tatsächlich wird durch die Verdichtung des menschlichen Geistes im göttlichen Allgeist ein Muladhara-Chakra (das Basis-Chakra) und ein Sahasrara-Chakra (das Kronen-Chakra) gebildet. Durch die geistliche Entwicklung werden diese für den Allgeist geöffnet, von dem aus Gottes Liebe und Geisteskraft durch den Menschen fließen kann und die Wiedervereinigung mit Gott verwirklicht wird (dem Fluss magnetischer Kraftlinien durch den Magneten ähnlich, der der Regel der Übereinstimmungs) entspricht.
Wenn der menschliche Geist sich durch Selbstverwirklichung in b verwandelt, kann der Allgeist von a nach c fließen und ist der menschliche Geist mit den Strömungen der geistlichen Kraft im Allgeist verbunden.

Die Beschreibung des Zustandes und der Entwicklungsrichtung des menschlichen Geistes, des Allgeistfunkens, ist: durch Gottes Verdichtung ... sind wir 'Allgeistfunke' ... und dadurch auch Geist Gottes.
Liebevoll sind wir in Gottes Geist verdichtet, also ist Gott liebevoll in uns.
Wir sind Gottes junger Gott, wie Jesus, der Sohn/Tochter Gottes.
Lieben wir also Gott über alles und unseren Nächsten, als wären wir sie selbst.


Nach der Regel der übereinstimmung, gehört der menschliche Körper zur physischen Schöpfung, wie der menschliche Geist dem Allgeist gehört. Als menschlicher Geist gehören wir zu Gott.
  • So wie die physische Schöpfung in Form von Nahrung durch den Magen-Darm-Trakt durch den Körper fließt, um den Körper am Leben zu erhalten,
  • so muss der Allgeist in Form der Liebe Gottes durch das Herz des menschlichen Geistes fließen können, um den menschlichen Geist am Leben zu erhalten.
  • Je mehr es dem menschlichen Geist durch geistliche Selbstverwirklichung gelingt, seinen Geisteszustand mit dem des Allgeistes in Einklang zu bringen, indem er gewissenhaft und tugendhaft handelt,
  • je besser Gottes Liebe durch den menschlichen Geist fließen kann und je mehr die Wiedervereinigung mit Gott Gestalt annimmt.

Der Magnet als Ausdruckung des Geistes
Der englische Physiker und Naturphilosoph William Gilbert (1544-1603) beschrieb 1600 in seinem Werk De Magnete seine Erforschung der magnetischen Eigenschaften des Gesteins Magnetit. Er war der erste, der die Anziehung durch Magnetit (magnetische Anziehung) und Bernstein (elektrische Anziehung) voneinander unterschied.
Er verstreute Eisenspäne auf Papier um einen Stab Magnetit und entdeckte auf diese Weise das magnetische 'Feld' um einen Magneten herum (es scheint ein 'Feld' zu sein, aber in Wirklichkeit ist es ein Raum). Er nannte dieses Phänomen die 'Aura' (lateinisch für: 'Ausstrahlung') des Magneten und glaubte, diese wäre göttlichen Ursprungs.
Dieses entspricht Folgendes: Der menschliche Geist ist eine kugelförmige Wolke aus geistlichem Licht und geistlicher Wärme, mit der seine geistlichen Fähigkeiten - das Wahrnehmen, Denken, Fühlen und Wollen - verbunden sind. Wenn der Geist mit seinen Fähigkeiten in sich selbst wirksam wird, strahlt er um sich herum einen Lichtraum aus, die 'Aura' oder 'Seele', deren Geist das Herz oder der Kern ist und in dem der Geist wohnt (die ursprüngliche Bedeutung von 'Seele' ist: 'Halle', Wohnung). Diese Ausstrahlung war zunächst auch kugelförmig, aber durch geistliche Entwicklung haben einige der sieben Teile der Seele die Form der Geistesgestalt, der menschlichen Form, angenommen.
William Gilbert hatte es also gut gesehen ... das Magnetfeld als Abstrahlung des Magneten entspricht der Seele (der Aura) des wirksamen Geistes.

Das von Faraday eingeführte Wort 'Feld' ist ein irreführendes Wort, denn von einem 'Feld' ist nicht die Rede. Es handelt sich um einen homogenen 'Leistungsraum' um den Magneten herum, dessen Kraft mit zunehmender Entfernung vom Magneten allmählich abnimmt. Dieser Kraftraum hat die Form eines 'Torus'. Dieses lateinische Wort bedeutet 'Fußring einer Säule' und stammt vom griechischen Wort 'toros': 'Umfasser'; in der Mathematik wird es eine 'Ringfläche' genannt.

Der Torus oder die Ringfläche
Die Aura oder die Ausstrahlung des menschlichen Geistes hat die Form eines Torus. Der Kanal in der Mitte der Aura als Torus ist der Ort, an dem der Allgeist, der begleitende Geist und der menschliche Geist zusammenkommen. Dies ist das 'Herz', in dem die Vereinigung stattfinden kann, wenn es dem menschlichen Geist gelingt, Aufmerksamkeit und Widmung auf die Mitte seiner selbst zu lenken.
In der indischen Literatur entspricht der Kanal in der Mitte dem 'Brahmadanda', dem 'Brahmanschen Stock', oder dem Kanal 'Sushumna', mit dem die Chakren verbunden sind. Das Chakra oben, Sahasrara Chakra oder das Kronen Chakra, ist das Tor von Brahman, dem Allgeist.
(Das Magnetfeld der Erde hat eine passende Form.)
Durch diesen Kanal kann die geistliche Kraft des Allgeistes hin und her fließen, wenn sich der menschliche Geist dem göttlichen Geist öffnet: die Wiedervereinigung.
Eine entsprechende Verbindung findet statt mit einer geistlichen Verbindung mit dem heiligen Geist Gottes oder mit geistlichen Begleiter, wenn sich der menschliche Geist aus Liebe zu ihrer Wirkung öffnet.


Ihre Kraftlinien gehen daher auch durch den Menschen. Auf diese Weise ist es in der Erscheinung von geistlichen Begleiter enthalten. Der menschliche Geist ist in einen gemeinsamen Kreislauf der Geistkraft aufgenommen.
Der Verlauf der Kraftlinien mit Magneten in der physischen Welt ist eine Wiedergabe dessen, was mit Geistern geschieht.
Hier klicken für einen Text aus dem Buch 'Erde und Mond' von Jakob Lorber, der sich mit der geistliche Bedeutung des Magnetfeldes beschäftigt.

Liebevoll werde ich als Geist
von Gottes Geist gedacht,
liebevoll werde ich durchströmt
von Gottes Lebenskraft.

Übersetzung durch Google Translate und DeepL


zu den Erscheinungsformen der Gottheit






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